Aufnahme und Betreuung
Palliative Care Team Arista für Stadt und Landkreis Karlsruhe
Wie begleiten wir
Die spezialisierte ambulante Palliativversorgung (SAPV), wie sie vom Palliative Care Team Arista angeboten wird, stellt eine besonders intensive Form der Betreuung dar, die über die allgemeine ambulante Versorgung hinausgeht. Sie richtet sich an Menschen mit einer nicht heilbaren, fortschreitenden und weit fortgeschrittenen Erkrankung, deren Lebenserwartung begrenzt ist und die eine besonders aufwändige medizinisch-pflegerische Versorgung benötigen.
Die Begleitung umfasst regelmäßige Hausbesuche und Telefonate, die Durchführung und Überwachung einer umfassenden Schmerztherapie sowie die Behandlung belastender Symptome wie Atemnot, Übelkeit, Erbrechen, Blutungen und Angstzustände. Das Team arbeitet eng mit Hausärzten und Kliniken zusammen und koordiniert alle medizinischen Maßnahmen, um eine lückenlose Versorgung sicherzustellen.
Ein besonderes Merkmal der SAPV ist die 24-Stunden-Ruf- und Einsatzbereitschaft. Das bedeutet, dass das Team jederzeit erreichbar ist und bei akuten Krisen oder Beschwerden sofort reagieren kann. Diese Sicherheit ist für viele Betroffene und ihre Angehörigen ein großer Trost und ermöglicht es, auch schwierige Situationen in der vertrauten Umgebung zu bewältigen.
„Glücklich ist der Mensch, der den Zusammenhang mit allem Lebendigen fühlt und deshalb die Menschen und das Leben liebt.“
Albert Schweitzer
Wer kann aufgenommen werden?
Es können Patienten aufgenommen werden, die an einer nicht heilbaren, fortschreitenden und weit fortgeschrittenen Erkrankung leiden, deren Lebenserwartung begrenzt ist – meist auf wenige Wochen oder Monate und die im Landkreis oder Stadt Karlsruhe wohnen. Die Aufnahme in die SAPV setzt voraus, dass die Erkrankung mit komplexen Symptomen einhergeht, etwa starken Schmerzen, Atemnot, Übelkeit, Angstzuständen oder anderen belastenden Beschwerden, die eine besonders aufwändige medizinisch-pflegerische Versorgung notwendig machen. Die SAPV kommt dann zum Einsatz, wenn die allgemeine Versorgung durch Hausärzte und Pflegedienste nicht mehr ausreicht, um die Lebensqualität zu sichern. Damit die Leistungen durch das Team erbracht werden können, ist eine ärztliche Verordnung erforderlich. Diese kann vom Hausarzt, einem Facharzt oder einem Krankenhausarzt ausgestellt werden.
Was kostet es?
Die Kosten für die spezialisierte ambulante Palliativversorgung (SAPV) werden vollständig von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen – vorausgesetzt, es liegt eine entsprechende ärztliche Verordnung gemäß § 37b SGB V vor. Für die Patienten entstehen keine zusätzlichen Kosten. Das Palliative Care Team rechnet direkt mit der gesetzlichen Krankenkasse ab. Auch bei privat Versicherten übernehmen die meisten Krankenkassen die Leistungen, allerdings sollte die Kostenübernahme im Vorfeld individuell geklärt werden.
Werden diese Voraussetzungen erfüllt, ist eine umfassende Versorgung durch das SAPV-Team möglich – inklusive ärztlicher Betreuung, palliativpflegerischer Versorgung, Schmerztherapie und 24-Stunden-Rufbereitschaft.
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