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Aufnahme und Betreuung

Stationäres Hospiz in Bruchsal

Unsere Hospizgäste erhalten individuelle Pflege und liebevolle Begleitung durch geschulte Pflegekräfte. Ergänzt wird die Betreuung durch palliative Maßnahmen und eine gezielte Schmerztherapie von engagierten Palliativärzten – auf Wunsch kann auch der vertraute Hausarzt die Behandlung fortsetzen.

Ehrenamtliche Hospizhelfer stehen den Gästen sozial und spirituell zur Seite. Art und Umfang der Betreuung richten sich stets nach den Wünschen der Gäste. Geistliche der katholischen und evangelischen Kirche sowie Vertreter anderer Religionen besuchen auf Wunsch das Hospiz. Auch vertraute Seelsorger oder begleitende Hospizhelfer aus der Heimatgemeinde sind willkommen.

Wir achten jeden Gast mit seiner Persönlichkeit, Lebensgeschichte und Weltanschauung. Unsere Pflege orientiert sich an den Wünschen und Bedürfnissen unserer Gäste – sei es beim Tagesrhythmus, den Essgewohnheiten oder besonderen Anliegen. Qualifizierte Schmerztherapie, Symptomkontrolle und medizinische Versorgung nach palliativmedizinischen Grundsätzen sind selbstverständlich. Ergänzend bieten wir auf Wunsch Massagen, Aromapflege und andere wohltuende Anwendungen an.

Auch für die Ängste und Bedürfnisse der Angehörigen haben wir Verständnis und unterstützen sie beim Abschiednehmen. Gerne vermitteln wir individuelle Trauerbegleitung oder Trauergruppen.

Wer kann

aufgenommen werden?

Das Hospiz Arista NORD nimmt Menschen auf, die an einer unheilbaren, fortschreitenden Erkrankung leiden, bei denen eine kurative Behandlung nicht mehr möglich ist. Die Aufnahme erfolgt auf Grundlage einer ärztlichen Verordnung gemäß § 39a SGB V. Diese Verordnung dient als Voraussetzung für die Kostenübernahme durch die gesetzliche oder private Krankenversicherung.
Die Verordnung kann durch den behandelnden Hausarzt, einen Facharzt oder durch die zuständige Klinik ausgestellt werden. Sie bestätigt, dass die medizinischen Kriterien für eine hospizliche Versorgung erfüllt sind.

Was kostet

der Aufenthalt?

Gemäß den gesetzlichen Vorgaben übernehmen die Kranken- und Pflegekassen nach Prüfung des Anspruchs 95 % der Kosten für den Hospizaufenthalt. Die verbleibenden 5 % der Kosten müssen vom Hospiz selbst getragen werden. Diese Finanzierungslücke ist bewusst gesetzlich vorgesehen, um die gesellschaftliche Mitverantwortung für die Hospizarbeit zu stärken. Spenden helfen dabei, diese Lücke zu schließen und die hospizliche Begleitung weiterhin als einen Ort der Menschlichkeit zu erhalten. Für unsere Hospizgäste fallen lediglich geringe Eigenanteile für persönliche Ausgaben wie zum Beispiel Fernsehnutzung oder Wäsche an.

Sie haben weitere Fragen? Wir sind gerne für Sie da.